Wie viele Frauen besitzen eigentlich einen Vibrator? Umfrage-Ergebnisse

Zuverlässige Statistiken darüber, wie viele Frauen eigentlich mindestens einen Vibrator ihr Eigen nennen, sucht man im Netz leider vergeblich.
Viele Artikel beziehen sich auf irgendwelche Umfragen, welche jedoch nicht genau betitelt werden. Auch Quellen sind nicht angegeben. Dem entsprechend unterschiedlich sind auch die Angaben.
Diese reichen von 20 % der deutschen Frauen, wie vor kurzem in einer einschlägigen Fernsehsendung erwähnt, bis hin zu 59 % bei einer nicht repräsentativen Umfrage über Sexspielzeug.

Quellen:

http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Sexualitaet/Vibratoren/News/8366.php
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2358/umfrage/genutzte-hilfsmittel-und-spielzeuge-beim-sex-nach-geschlecht/

Welche dieser Angaben richtig sind, kann man sehr schwer sagen. Offensichtlich ist es auf diesem Gebiet schwer zuverlässige und repräsentative Zahlen zu erhalten. Geht man aber davon aus, dass in Deutschland jährlich etwa 350.000 Vibratoren verkauft werden ist das zwar auf den ersten Blick nicht viel, aber nicht jede Besitzerin eines solchen Toys kauft sich ja jedes Jahr einen Neuen und auch mit Hinblick auf eine Zweitanschaffung kann man vermuten, dass der „Joystick“ etwa alle 4 bis 5 Jahre ausgetauscht wird.

Warum eigentlich einen Vibrator?

Die Gründe, die zur Anschaffung eines solchen Spielzeuges führen, sind sehr vielfältig. Sei es nun der Mangel an einem „realen“ Sexualpartner, das etwas langweilig gewordene ehelich Liebesleben, der besondere Kick bei experimentierfreudigen Paaren oder der Ersatz eines fehlenden Attributes bei bestimmten Paarkonstellationen. Eines ist allen gemeinsam, das Streben nach einem ausgefüllten und erotischen Liebesleben und einer erfüllten Sexualität.

Wer benutzt Vibratoren?

Da ist zum einen die Single Dame, die der Meinung ist wegen ein bisschen Milch muss man keine ganze Kuh kaufen und die sich ab und zu einen One-Night-Stand gönnt, aber für sonstiges Verlangen dann eher zur Methode „Selbst ist die Frau“ greift. Diese tendiert dann auch schon mal zum Zweit- oder Drittvibrator – natürlich in unterschiedlichen Größen – je nach Lust und Laune.

Dann hätten wir das experimentierfreudige heterosexuelle Pärchen, das gerne mit Toys dem Liebesspiel einen besonderen Kick gibt. Diese Pärchen neigen auch dazu immer wieder andere und neue Toys auszuprobieren. Auch diese Nutzer haben meist mehr als nur einen Vibrator in ihrem Repertoire. Hier sind es auch dann eher die ausgefalleneren Modelle und Variationen der Lustspender, die zum Einsatz kommen. Rein nach dem Motto – Routine ist ein Lustkiller.

Selbstverständlich trifft dies auch auf Homosexuelle Pärchen zu. Wobei bei den schwulen Pärchen der Vibrator eher seltener auf dem Einkaufszettel stehen dürfte. Schließlich sind bereits beide mit einer realen Version ausgestattet und der Vibrator dürfte – wenn überhaupt nur einer zusätzlichen Stimulation dienen. Bei lesbischen Pärchen sieht das dann schon wieder ganz anders aus. Hier ist keine der beiden Partnerinnen von Natur aus mit einem solchen Lustspender ausgestattet. Entgegen der landläufigen Meinung wissen aber auch Lesbische Frauen durchaus den Spaßfaktor des Phallus zu schätzen. Da dieser Lustspender in der natürlichen Form aber unglücklicherweise mit einem männlichen Wesen untrennbar verbunden ist, kommt den Damen die nachgemachte Version sehr gelegen. Auch hier dürften sich mehrere Varianten und Größen der Vibratoren im Repertoire finden lassen.

Last, but not Least dann die klassische Konstellation das langjährige Ehepaar. Hier hat das Prickeln der ersten Verliebtheit bereits nachgelassen. Der Sex ist mehr und mehr zur Routine verkommen und Spaß sieht nun doch etwas anders aus. Trotzdem ist man sich treu und wünscht sich insgeheim etwas Neues, Aufregendes mit dem vertrauten Partner. Hier sind Sex-Toys geradezu prädestiniert um der vertrauten Beziehung wieder einen Kick zu verleihen. Gerade auch die Vibratoren in ihren vielfältigen Variationen peppen die Action im ehelichen Schlafzimmer wieder auf. Derlei Experimente mit einem vertrauten Partner machen zu können, verleiht dem Ganzen noch einmal einen extra Kick.

Egal in welcher Konstellation – der Vibrator ist seit seiner Erfindung vor etwa 130 Jahren ein fester Bestandteil der Erfüllung von sexuellen Bedürfnissen geworden. Daran ist nichts Verwerfliches, Schmuddeliges oder Anstößiges. Im Gegenteil – jeder Mensch hat ein Recht auf eine erfüllte Sexualität. Genaugenommen gäbe es wahrscheinlich viel weniger Aggressivität auf dieser Welt, wenn jeder Mensch sexuell entspannt wäre.

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